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„Stiller Stern Trier e.V.“

Am 21. Mai 2021 wurde unser Verein gegründet. Die jahrelange Arbeit der Selbsthilfegruppe „Stiller Stern – Um Kinder trauern“ und der „Aktion Sternenkinder Trier“ mündete an diesem Tag in der Gründungsversammlung auf der Sternwarte in Trier-Irsch.

Seit vielen Jahren sind wir als Zusammenschluss Gleichgesinnter bei VEID, Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V. angebunden, die sich um die Verwaltung unserer Spendengelder bemühen.
Nun sind wir bald ein eigenständiger, gemeinnütziger und gut vernetzter Verein in der Region Trier und Trier-Saarburg. Zurzeit müssen wir noch alle Hürden der Bürokratie bewältigen. Anschließend beginnen wir als eingetragener Verein mit dem Namen „Stiller Stern Trier e.V.“ zu arbeiten. Hier finden Sie unsere Satzung.

Wir sind schon sehr lange in unseren Bemühungen für Eltern, die mit dem Tod ihres Kindes leben müssen, VEREINt. Begonnen hat es als Selbst-Betroffene, die damals auf der Suche nach eigener Hilfestellung waren und leider wenig bis gar keine gefunden hatten.

Ziel unseres Vereins ist es, Eltern in der wohl schwersten Lebenssituation – ein Kind zu verlieren – beizustehen, ihnen Austausch unter Gleichgesinnten zu ermöglichen und Veranstaltungen anzubieten, die der Trauer Raum und Gehör geben. Dabei beraten wir auch zu Abschieds-und Bestattungsmöglichkeiten, organisieren Wanderungen und Gedenkgottesdienste und geben zudem Impulse, mit dem Verlust umzugehen.
Jede(r) Betroffene muss den eigenen Weg finden, jedoch ist es gut zu wissen, dass man mit diesem Schicksal nicht alleine ist.

 

Wir bieten Hilfe und Informationen rund um Tod und Trauer bei Kindern

 

Viele von uns sind selbst betroffene Eltern und mussten uns vor einigen Jahren mit diesem Thema auseinandersetzen. Der Tod unserer Kinder hat uns eine Zeit lang aus der Bahn geworfen. Nichts war mehr so wie es einmal war. Der Schmerz, die Sehnsucht nach unserem geliebten Kind war so groß, dass wir uns nicht vorstellen konnten, jemals wieder „normal“ weiter leben zu können. Die Frage nach dem WARUM MUSSTE DAS UNS PASSIEREN, war in der Zeit kurz nach dem schmerzlichen Verlust, so präsent. Oftmals gab es dazu keine Antwort.

 

Es ist so, wir können es nicht ändern – aber wir können versuchen, es anzunehmen.

 

In den ersten Wochen machten wir uns auf einen beschwerlichen Weg. Wir suchten nach Hilfe in unserem eigenen Umfeld, in der Familie und im Freundeskreis. Wirklichen Trost konnten wir dort meist nicht bekommen. In der Partnerschaft hat man gemeinsam getrauert, war aber dennoch alleine mit seinen Gefühlen um das verstorbene Kind.
Durch den Kontakt der Selbsthilfegruppe zu anderen betroffenen Familien, wurde uns klar, dass wir nicht alleine sind. Nach einigen Gruppentreffen spürten wir eine große Verbundenheit. Denn alle wussten bei unseren Gruppenabenden fast immer sofort wovon man sprach, wenn man sein eigenes Gefühlskarussell nicht verstanden hat. Wir haben zusammen gesessen, von unseren Kindern erzählt, zusammen geweint, uns gegenseitig Mut zugesprochen. Durch besondere Rituale und kreative Aktionen wurden die Treffen abgerundet.

 

Wir haben erfahren wie wertvoll und wichtig der Austausch mit anderen Betroffenen ist.

 

Diese Internetseite möchte die verschiedenen Möglichkeiten der Beisetzung, der Begleitung durch geschulte Trauerbegleiter und Selbsthilfegruppen aufzeigen.

Wir hoffen, dass auch Sie und ihr einen guten Weg findet, eurem geliebten Kind ein Platz in eurem Herzen zu geben.

 

Denn die Liebe hört niemals auf!