Oberbürgermeister und Ministerpräsidentin weihen neues Kindergrabfeld ein

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und OB Wolfram Leibe (Mitte) bei der Einweihung des neuen Kindergrabfelds „Birnengarten“ auf dem Hauptfriedhof. In der Mitte des Grabfelds soll eine frisch gepflanzte Linde, die ein Symbol des Zusammenkommens und der Liebe ist, in Zukunft allen Besucherinnen und Besuchern Schatten spenden. Foto und Artikel: Presseamt Trier 
 

(gut) Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat OB Wolfram Leibe am vergangenen Sonntag ein neues Kindergrabfeld mit dem Namen „Birnengarten“ auf dem Trierer Hauptfriedhof eingeweiht. Im Jahr 2000 begann das damalige Grünflächenamt mit der Einrichtung eines Kindergrabfeldes auf dem Hauptfriedhof, ab 2001 fanden dort die ersten Beisetzungen statt. Bis heute wurden 128 Sternenkinder auf der Krokuswiese des Hauptfriedhofes beerdigt. Leibe betonte, wie wichtig es sei, einen Ort des Erinnerns zu haben.

Da mittlerweile auf der Krokuswiese nicht mehr ausreichend Platz zur Verfügung steht, entschied sich die Stadt dafür, ein weiteres Grabfeld anzulegen. OB Leibe betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Realisierung des Projekts: „Besonders wichtig und wertvoll war für uns die Kooperation mit der ‚Aktion Sternenkinder‘ und der Selbsthilfegruppe ‚Stiller Stern – Um Kinder trauern‘, die sich vor kurzem zum Verein ‚Stiller Stern Trier – Um Kinder trauern‘ zusammengeschlossen haben.“ Leibe bedankte sich auch bei den Gärtnerazubis des Amtes StadtGrün, die die Pläne zum Bau des Gräberfeldes „Birnengarten“ von Ende 2020 bis Anfang 2021 umgesetzt haben.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte: „Jedes Leben ist ein Geschenk – egal wie kurz oder zerbrechlich es ist. Manchmal ist es zu Ende, bevor es richtig begonnen hat. Mit dem Birnengarten ist nun ein sehr schöner Ort entstanden, der ‚Sternenkindern‘ ihre menschliche Würde verleiht. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die es ermöglicht haben, dass wir diesen Ort gemeinsam einweihen können. Ich wünsche mir, dass der Birnengarten ein Ort der Erinnerung, aber auch der Zuversicht sein wird, der tröstet und Kraft schenkt.“

Das neue Grabfeld auf dem Hauptfriedhof wird umrahmt durch ein Spalier mit Birnbäumen, inspiriert durch die Ballade „Herr von Ribbeck“ von Theodor Fontane. Die namensgebenden Früchte dürfen auch gegessen werden. In den vier Ecken des Grabfeldes liegen mit Blütenstauden bepflanzte Beete, in denen die „Sternenkinder“ beigesetzt werden. Umrahmt werden diese Beete von einem Band aus heimischen Robinienholzscheiben. Hier können Blumen, Grablichter, Spielzeug und ähnliches abgelegt werden. Die Fläche zwischen den Staudenbeeten ist für Kinderreihengräber vorgesehen. In der Mitte des Grabfelds dienen Eichenholzblöcke als Sitzgelegenheit. In der Mitte wurde eine Linde als Schattenspender gepflanzt – ein Geschenk von Ministerpräsidentin Dreyer und der Stadt Trier an den Verein „Stiller Stern Trier – Um Kinder trauern“.


Ein neues Kindergrabfeld ist entstanden

Die Aktion Sternenkinder und die Selbsthilfegruppe „Stiller Stern – Um Kinder trauern“ waren bei der Planung der Gestaltung mit eingebunden und übernimmt mit ihren Spendengeldern die Finanzierung der Namenskennzeichnung zum Gedenken der Kinder die unter 500 g tot geborenen wurden. Der Stahlstab mit Ring trägt auf einem Birnenblatt den Namen und das Datum des verstorbenen Kindes und kann über das Friedhofsamt bestellt werden. 

Die Kleinstkinder können in einem rechteckigen Holzbehältnis, das mit einem Birnenblatt verziert ist, in den Staudenbeeten beigesetzt werden. Die Behältnisse werden vom Spendenkonto der Aktion Sternenkinder Trier bezahlt. Die Stadt Trier stellt die Bestattungsfläche kostenlos zu Verfügung und die Bestatter kümmern sich ehrenamtlich um die Beisetzung.

Beim Anklicken der Fotos werden sie vergrößert dargestellt.

 

Entwurf: Stahlstab in Rostoptik mit „Namensblatt“.
Holzbehältnis mit Birnenblatt für die Kleinstkinder.
Das Kindergrabfeld „Birnengarten“ liegt in der Nähe Ecke „An der Hospitalsmühle/Herzogenbuscher Straße“.

Das Grabfeld hat den Namen „Birnengarten“ erhalten

Die Auszubildenden StadtGrün waren mit viel Elan dabei, etwas ganz Besonderes für das Kindergrabfeld herzurichten. Vielen Dank an Alle!

 

 


 

Unsere Termine 2021

 

 


Selbsthilfegruppen-Treffen für trauernde Eltern

Termin: Jeden 3. Montag im Monat 19:00 – 21:00 Uhr

Ort: bitte wegen den Corona-Auflagen aktuell telefonisch unter 06502-5928 oder info@sternenkinder-trier.de nachfragen.

 

 

 


Großeltern-Treffen

Für Großeltern, die um ihr Enkelkind trauern

Termin: 17. September 2021 16:00-18:00 Uhr

Ort: Familienbildungsstätte, Krahnenstraße 39b, Trier

 

 

 


Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

mit Pfarrerin Vera Zens

Termin: 03. Oktober 2021 14:30 Uhr

Ort: Lotto Forum auf dem Petrisberg, Behringstraße 6, Trier

 

 


Pflanzaktion auf der Krokuswiese

mit anschließender Familienwanderung

 

Termin: 24. Oktober 2021 11:00 Uhr          

Ort: Krokuswiese des Hauptfriedhofs, Trier

 

 

 


„Woche der Stille“ – Kindergräber-Detail-Fotoausstellung

Ort: TRAUERRaum Grandjean, Wisportstraße 7, Trier

 


Trauerseminar „Ich sehe deine Tränen“

Für Eltern verstorbener Kinder

Eltern, deren Kind gestorben ist, ob als Säugling, im Kindes- oder Erwachsenenalter, stehen vor der größten denkbaren Herausforderung: wie kann ich weiter leben – ohne dich? Es ist nicht „normal“, dass Eltern ihre Kinder begraben. Die Reihenfolge der Generationen ist auf den Kopf gestellt, nichts ist mehr, wie es war. Niemand kann betroffenen Eltern ihre Trauer nehmen – da ist kein Trost! Aber die Gemeinschaft mit anderen, die dieses Schicksal kennen, kann helfen, die Trauer zu tragen. Einsamkeit teilen – Verstanden werden – Erfahrungen austauschen stärkt und ermutigt, sich in dieser schweren Zeit selbst zu verstehen und anzunehmen.

Der Seminartag will durch Gespräche und kreative Methoden Möglichkeiten anbieten, das Unfassbare auszudrücken und Schritte ins Weiterleben zu finden.

Der Seminartag wird von Maria Knebel, Sozialarbeiterin mit Zusatzausbildung in Trauerbegleitung geleitet.

 

Ort: Familienbildungsstätte, Krahnenstraße 39bTrier

Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“ und Aktion Sternenkinder Trier

Kosten: Der Seminartag ist kostenfrei und wird von der BARMER gefördert

Anmeldung: bis zum 13. November 2021

bei Maria Knebel: mariaknebel@gmx.de oder 06502 5928

Termin: 20. November 2021

 


Ökumenischer Wortgottesdienst

                                                       mit anschließender Beisetzung                                           

 

Termin: 24. November 2021 11:00 Uhr

Ort: St. Matthias, Matthiasstr. 85, Trier

Veranstalter: Mutterhaus Seelsorge

 

 

 


Worldwide Candle Lighting

weltweites Gedenken für verstorbene Kinder

Termin: 12. Dezember 2021 19:00 Uhr

Ort: zu Hause am Fenster eine Kerze anzünden

 

 


Unter LITERATUR > GEDANKEN finden Sie einen neuen Text,
ein Gedicht und eine musikalische Trauerverarbeitung.

 


Rückblick


Gottesdienst mit Beisetzung in St. Matthias

Am Mittwoch, dem 25. November 2020, feierten wir in der Basilika St. Matthias einen ökumenischen Gottesdienst für die Kinder, deren Leben im vergangenen Jahr vor der Geburt endete. Anschließend wurden die Kind auf dem Friedhof in St. Matthias im Kindergrab beigesetzt.

Die Seelsorge des Mutterhaus Trier mit Pfr. Peter Klauer, Andrea Tröster, Dr. Christine Görgen und Pfr. Matthias Ratz von der Evangelischen Kirchengemeinde hatten zur Feier die Eltern und Familien der verstorbenen Kinder eingeladen. In diesem Jahr fand der Gottesdienst und die Beisetzung nur im kleinen Kreis statt.

 

Hier die Lesung und die Predigt von Pfr. Matthias Ratz:

Lesung Genesis 9, 8-16 (Übertragung)

Die biblische Lesung stammt aus der berühmten Geschichte von der Arche Noah.
Nach der Sintflut macht Gott einen Neuanfang mit Noah, Noahs Familie und mit den Tieren, die auf der Arche waren. Dazu schließt er einen Bund mit den Menschen und den Tieren; einen Bund, der Himmel und Erde verbindet.

Wir hören einen Abschnitt aus dem 9. Kapitel des Buchs Genesis, dem ersten Buch der Bibel:

Gott sagte zu Noah und seinen Söhnen: „Ich schließe einen Bund mit euch und euren Nachkommen und mit allen Tieren, die bei euch sind. Mein Bund bedeutet, dass ich nie mehr eine Sintflut kommen lassen werde.“ Gott erklärte: „Das Zeichen dieses ewigen Bundes, den ich zwischen mir und euch und allen Tieren geschlossen habe, ist der Regenbogen. Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es so kommt, dass ich Sturm und Regen über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. Sobald ich den Bogen sehe, will ich an den Bund zwischen mir und euch denken und euch nicht in einer Sintflut untergehen lassen. Der Bogen soll deshalb in den Wolken sein, dass ich ihn immer wieder ansehe und mich erinnere an den ewigen Bund zwischen Gott und allem Leben auf der Erde.

Halleluja. Dein Wort sei meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Halleluja.

 

Predigt

Liebe Eltern, liebe Gemeinde,

der Regenbogen. Wir haben ihn hier in der Kirche aufgebaut. Wir haben davon gehört in der biblischen Lesung. Im ersten Lockdown im Frühjahr sah man ihn gezeichnet oder gebastelt in vielen Fenstern – in manchen hängt er bis heute, oder wieder.

Der Regenbogen. Ein vielfältiges Symbol. Symbol für Frieden. Symbol der queeren Community. Symbol auf den Schiffen von Greenpeace. Vor allem ist er ein Symbol der Hoffnung.

Passt das für Sie? Passt Ihnen ein Symbol der Hoffnung? Passen Ihnen die bunten Farben, das Schöne und das Fröhliche, das der Regenbogen ausstrahlt?

Ist da schon Raum für Hoffnung, für Trost in Ihnen? Oder bestimmen noch die Traurigkeit und die Verzweiflung, die Fragen und die Klagen ihre Gedanken?

 

Wir haben den Regenbogen ausgelegt und hoffen, damit ihn Ihnen etwas mehr Raum für Trost und Hoffnung zu öffnen.

 

Der Regenbogen reicht von einer Seite der Erde zur anderen, er ist weltumspannend und vereinend. Das heißt: sie sind nicht allein. Sie haben sich als Eltern und Familien. Das Mutterhaus ist für Sie da – medizinisch wie seelsorglich. Als christliche Gemeinden sind wir für Sie da.

Und wenn Sie sich mal umschauen: da sind andere, denen es ähnlich geht. Eingeladen waren noch viel mehr. Die Tatsache, dass viele betroffen sind, soll nichts an Ihrem Verlust relativieren. Vielleicht ist es dennoch tröstlich zu wissen, dass andere ähnliches erlebt habenund ähnliches fühlen. So unterschiedlich Sie auch sind; da ist auch etwas, das Sie vereint.

 

Der Regenbogen strahlt in allen Farben des Lichtspektrums. Er lässt die verschiedenen Farben einträchtig und in gleicher Wertigkeit intensiv zusammen leuchten und bündelt sie in einem Lichtband. Jeder einzelne Regentropfen wirkt dabei als winziges Prisma.

Auch wenn Sie alle, die Sie hier sitzen, etwas Ähnliches erlebt haben: es ist völlig in Ordnung, dass Sie ganz unterschiedlich damit umgehen. Manche werden schneller damit fertig, andere nie. Manche zeigen ihr Leid, andere behalten es für sich. Manche werden wütend, andere traurig, einige sind vielleicht gar nicht mehr zu Gefühlen fähig. Ihre Reaktionen sind so vielfältig wie die die Regenbögen. Jeder Regentropfen strahlt etwas anders zurück. Das darf so sein.

Der Regenbogen vereint Gegensätze – Sonne und Regen – und verbindet sie.

In Ihrem Innern herrschen vielleicht Gegensätze: Trauer und Hoffnung. Verzweiflung und Trost. Aufgeben wollen und Mut zum Neuanfang. Die Gegensätze dürfen sein. Man muss sie nicht sofort auflösen. Man kann sie aber langsam und behutsam verbinden: die Trauer nicht beiseite wischen und trotzdem Hoffnung fassen.

Der Regenbogen ist eine wunderschöne Naturerscheinung. Er zeigt uns die Schönheit der Schöpfung und lässt uns staunen.

Trotz allem, was Ihnen widerfahren ist: es lohnt sich, nach dem Schönen in der Welt Ausschau zu halten. Manchmal zeigt es sich grade dann, wenn man nicht damit rechnet. Wie der Regenbogen oft. Und dann ist es mitunter auch schnell wieder weg, wie beim Regenbogen. Und trotzdem darf man den Moment genießen.

Der Regenbogen ist das Zeichen für die Verbindung von Himmel und Erde, von Gott und Mensch.

Davon spricht der biblische Text, den wir grade gehört haben. Nach dem verheerenden Unheil der Sintflut schließt Gott einen Bund mit den Menschen. Er verspricht, keine Sintflut mehr kommen zu lassen.

Tatsächlich hat es keine Sintflut in diesem Sinne mehr gegeben. Und doch bleiben da die kleinen und großen Katastrophen in dieser Welt und in unseren persönlichen Leben.

Mitten in dieses Leben voller Leid und Katastrophen; mitten in dieses Leben mit seinen vielen wundervollen und schönen Seiten; mitten hinein in dieses Leben schickt Gott seinen Sohn Jesus, den wir den Christus nennen. Weihnachten ist noch lange hin und trotzdem nicht mehr fern.

Gott hat diese Verbindung zwischen sich und den Menschen immer aufrecht gehalten, auch wenn die Menschen es ihm manchmal schwer gemacht haben und bis heute schwer machen.

Er hat seinen Sohn geschickt, um die Verbindung zu stärken.

Gott wird selbst Mensch. Ihm ist nichts Menschliches fremd: die Freude nicht – das Leiden nicht.

 

Durch Jesus bekommt der Regenbogen noch eine neue Dimension. Die Hoffnung die der Regenbogen ausstrahlt, bleibt nicht auf diese Welt beschränkt. Seit Jesus ist der Himmel offen und wir dürfen hoffe, auch über den Tod hinaus.

Mit dem Regenbogen – dem Himmel so nah Hoffnung erfahren. Amen

 

Homepage der Veranstalter: Team der Seelsorge im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier

hier die Einladung als PDF

 

 


 

Herbstwanderung für die ganze Familie

Bei unserer Wanderung am Sonntag den 25. Oktober 2020 war das Wetter wieder ein Thema. Ausgerüstet mit der passenden Kleidung und Regenschirmen – die auch für den nötigen Sicherheitsabstand sorgten – starteten wir mit 16 Teilnehmern und zwei Hunden. Im wunderschön gefärbten Matthaiser Wald war der Regen kein Problem mehr. Nach der Hälfte der Strecke versammelten wir uns an einer Wegkreuzung, um mit einer Textpassage aus dem „Kleinen Prinzen“ unserer verstorbenen Kinder zu gedenken. Wir legten leuchtend orangerote Fruchthüllen der Lampionblumen auf einen großen Papierstern und äußerten dazu einen Wunsch. Gestärkt von der Gemeinschaft traten wir die zweite Weghälfte an, um dann am Wanderparkplatz doch noch die mitgebrachte Wegzehrung im Freien zu essen. Ein Einkehren war aus gegebenen Anlass diesmal leider nicht möglich. 

 


Großeltern-Treff im Oktober 2020

Am Freitag, 16.Oktober 2020 hatten wir zu unserem 2. Großeltern-Treff in den großen Raum der Evangelischen Studierenden Gemeinde ESG in Trier eingeladen.
4 Großmütter und ein Großvater waren der Einladung gefolgt. 
Als Referenten hatte wir Jürgen Burghardt, Pastoralreferent und Trauerbegleiter aus Merzig, zum Thema „Tröstliche Erfahrungen im Umgang mit Trauernden“ eingeladen. Er hat sehr gute Impulse gegeben und in einer ruhigen Art der Trauer um die verstorbenen Enkelkinder Platz gelassen. Er hat einen Text aus dem Buch „Bruderherz – ich hätte dir so gerne die Welt gezeigt“ vorgelesen und zwei Gedichte vorgetragen. 

Eine vor mehr als zwanzig Jahren betroffene Mama war zusammen mit ihrer Mutter gekommen, was wir als sehr bereichernd empfanden. Denn so konnte Jede aus ihrer Sicht über die Erfahrungen mit Tod des Sohnes/Enkelkindes berichten.

Die frischbetroffenen Großeltern konnten hören wie es Anderen nach dem Tod ihres Kindes ergangen ist. Sie hatten Raum sich über ihre Enkelkinder, ihre eigenen Kinder und Schwiegerkinder und das eigene Erleben auszutauschen. 

Es war ein sehr bereichernder Nachmittag, denn wir im nächsten Jahr gerne wieder anbieten möchten.

Maria Knebel, die betroffene Eltern in der Selbsthilfegruppe begleitet, leitete diesen Nachmittag.

Die Veranstaltung wurde von der AOK gefördert. Vielen Dank dafür!

 


Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Kinder

mit anschließendem Beisammensein im angrenzenden fetzen-café

Termin: Sonntag, 08. März 2020, 14:30 Uhr

Ort: St. Augustinus, Im Treff 15, Trier

Veranstalter: Pfarrerin Vera Zens, trauernde Eltern der „Aktion Sternenkinder“ und der Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“ Trier

Ein berührender Gottesdienst – Danke an alle Beteiligten

“Ich lass dich nicht fallen und verlasse dich nicht“

Besinnlicher Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder – erstmals mit Pfarrerin Vera Zens. Geknüpft haben wir ein Band der Gemeinschaft mit Seilstücken. Für jedes Kind wurde eine Kerze entzündet und ein Stück des Bandes mit symbolischen Knoten durften die Eltern mitnehmen. Im Anschluss kamen alle in schöner Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch.

 



Video von Sat 1  Sternenkinder: Tod im Mutterleib

Sat 1 hat mit der Sendung AKTE 19 Familien begleitet, die ein Sternenkind verloren haben.

Drei Familien erzählen von sich nach dem Tod ihres Kindes, eine Sternkindfotografin berichtet von ihrer Arbeit, dem ehrenamtlichen Fotografieren der verstorbenen Kinder. Eine Hebamme erzählt von der Begleitung der betroffenen Familien.

Das Video wurde am 14. Oktober 2019 um 22:15 Uhr auf SAT 1 ausgestrahlt.